Samstag, 8. Dezember 2012

Rezension: Kyria & Reb von Andrea Schacht

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Autor: Andrea Schacht
Verlag: Egmont INK
Seitenanzahl: 381
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960162
Bewertung: ♥♥♥
Preis: 17,99 (Gebundene Ausgabe)



Kurzbeschreibung

Das Vereinigte Europa im Jahr 2125 ist eine Welt der kompletten Überwachung. Alles geschieht nur zum Besten der Bürger, sagt Kyrias Mutter, eine hochrangige Politikerin des perfekt gesteuerten Systems „New Europe“. Doch die 17-jährige Kyria möchte endlich erfahren, wie es ist, sich frei zu fühlen. Als sie in Reb, einem jungen Rebellen aus dem Untergrund, einen Verbündeten findet, fliehen die beiden auf abenteuerliche Weise aus New Europe und gelangen in ein fernes Reservat. Dort haben sich die Menschen ein bäuerliches Leben wie in längst vergangenen Zeiten bewahrt. Aber schon bald sind die Verfolger Kyria und Reb auf der Spur. Und das ist nicht die einzige Gefahr, denn alle, die sich der Macht von New Europe entziehen, werden von künstlich ausgelösten Seuchen bedroht. Auch Kyria gerät in den Verdacht, die friedliebenden Menschen des Reservats mit einer Masernepidemie vernichten zu wollen. Zum Glück hat sie Freunde an ihrer Seite – und einen jungen Rebellen, der ihr Herz berührt ...

Erster Satz

Über den großen Wandbildschirm liefen im Halbdunkeln schreiende Menschen.

Meine Meinung

Kyria ist die Tochter einer hochrangigen Politerin in New Europe im Jahre 2125. Von allen Seiten wird sie gehegt und gepflegt den Kyria soll einen Erbfehler in sich tragen an dem sie bald sterben soll. Auf einer großen Feier zu Ehren Kyrias wird sie von Hornissen gestochen und daraufhin sofort in eine Art Krankenhaus gebracht.
Reb gehört zu den Rebellen lebt im Untergrund von New Europe bei einem Angriff wird dieser schwer verletzt und ebenfalls in das Krankenhaus gebracht aber nicht verarztet als Kyria den verletzten Reb im Gang auffindet fordert sie sofort Hilfe für ihn an.
Als Kyria dan durch Zufall erfährt das ihr Aufgrund des Erbfehlers nur noch wenig Zeit bleibt hat sie nur noch einen Gedanken: sie möchte zu Hazel.
Hazel lebt in den fernen Reservaten von New Europe und Kyria sieht nur einen Weg um in die Reservate zu kommen und ihre letzte Zeit bei ihrer Freundin Hazel zu verbringen: Reb.

Ersteinmal muss gesagt sein das dieses Cover wohl mit das schönste ist welches in meinem Bücherregal steht.
Aber leider konnte mich der Inhalt doch nicht so ganz packen.
Es war mit zunehmender Seitenzahl immer komplizierter die Zusammenhänge zu verstehen und das trübte etwas meinen Lesefluss. 
Obwohl das Buch nicht schlecht ist plätschert die Geschichte etwas vor sich hin. Ich habe immer auf das ganz große Finale gewartet aber ich konnte es nicht finden, zwar sind einige Stellen auch wirklich Spannend, gerade der Anfang hat mir sehr gut gefallen aber leider hat mich die Täglich Arbeit in den Reservaten und was alles aus Früchten gebacken werden kann nicht vorrangig interessiert. Ich hatte andere Erwartungen von dem Buch weil so viele davon geschwärmt haben.

Nichts desto Trotz habe ich mich in Reb verliebt!
Er war mir von Anfang an sehr sympathisch, er hat das typische Bad-Boy Image im Buch und wirkt von außen sehr kalt aber in ein paar Momenten wird aus dem Harten Kerl ein Mann mit Herz und Sinn für Romantik.
Wieso er sich nun gerade Kyria raussucht habe ich nicht verstanden.
Für Kyria konnte ich eben gar keine Sympatie aufbauen, für mich war sie am Anfang eine verwöhnte Göre sie alles bekommen hat was sie auch immer wollte.
Sie war furchtbar naiv und glaubt wohl irgendwie alles was man ihr erzählte, auf die Idee es zu hinterfragen ist sie wohl nie gekommen...
Im Laufe des Buches war sie aber mit der Zeit ganz gut zu ertragen und macht auch eine positive Entwicklung durch.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich hatte keine Probleme beim Lesen
Den 2. Band, der Anfang 2013 erscheint werde ich aber warscheinlich trotzdem lesen des das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und ich will schon wissen wie es weitergeht ...

Fazit: Ich kann mich nicht entscheiden ob Top oder Flop, deshalb 3 Sterne. Kyria & Reb Bis ans Ende der Welt ist eine typische Dystopie mit weniger Höhen als Tiefen aber trotzdem gut geschrieben ist.


Kommentare:

  1. Schöne Rezension :-)

    Ich find's nur irgendwei schade, dass das Buch oft so mittelmäßig abschneidet, weil es sich vom Inhalt her echt gut anhört.

    Hach, ich wette ich würde mich auch in Reb verlieben :D

    Liebste Grüße Alina :-)

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  2. Ich war auch recht hin und hergerissen was das Buch angeht ;)

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